Der Verstand ist der Sklave des Wunsches

imagesMomentan läuft ein Zweiteiler auf Arte: Das automatische Gehirn
Nebst einem Zauberkünstler kommen Neurobiologen zu Wort und erklären, wie Verstand und Unterbewusstsein funktionieren. Wer der Torwächter ist, der entscheidet, was in den Verstand dringt – was automatisch abläuft und wie viel Handlungsfreiheit wir wirklich haben. Eine wahrhaft aufschlussreiche Dokumentation über den „Autopiloten“ Gehirn.

„Letztlich ist jeder von uns nur ein Haufen elektromagnetischer Signale, die in unserem Gehirn herumschwirren. Unser Schädel hat keine Fenster. Um etwas über die Welt zu erfahren, sind wir also auf unsere Sinnesorgane angewiesen, auf unser Gedächtnis und auf das, was sich unser Hirn schlichtweg ausdenkt. Aus all dem entsteht diese wunderbare Simulation der Realität, in der wir leben. Doch, es gibt die Welt da draussen; aber Sie sind nie dort gewesen – nicht mal zu Besuch. Der einzige Ort, an dem Sie je waren, ist in Ihrem Kopf!“

Stephen Macknik, Neurowissenschafter am Barrow Neurological Institute (BNI) in Phoenix, Arizona

Wenn es mit youtube nicht klappt: Hier der erste Teil auf Vimeo.

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Margrit Kennedy: Das Geld soll dem Menschen dienen

.. nicht der Mensch dem Geld

kennedyProf. Dr. Margrit Kennedy ist Architektin, Ökologin, Geldexpertin und Kritikerin der herrschenden Wirtschaftsordnung. Bis 2002 leitete sie als Professorin am Fachbereich Architektur in Hannover die Abteilung „Technischer Ausbau und ressourcensparendes Bauen“. Aber schon 1982 erkannte sie, dass die breite Anwendung von ökologischen Prinzipien durch Systemfehler im herrschenden Geldsystem behindert werden, insbesondere durch den aus dem Zins und Zinseszins (Beispiel von D. Müller) resultierenden Wachstumszwang. In Ihrer grundsätzlichen Auseinandersetzung mit diesen Fehlern ist sie zu einer Währungsexpertin geworden, die an praktischen Lösungen für lebenswichtige Fragen arbeitet:

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Zins und Zinseszins

Ein humorvolles und einprägsames Beispiel über exponentielles Wachstum bzw. Bedeutung des Zins und Zinseszins-Systems von Dirk Müller.

Gespräche und Interviews mit Dirk Müller auf Youtube

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ONE WORLD FAMILY

Heute mal ein Event-Tipp bzw. eine Empfehlung zum Schmökern für alle Leisedenker:

ONE WORLD FAMILY ist Name, Programm und Ziel zugleich, möchte anhand von Beispielen zeigen, das jeder Einzelne von uns die Möglichkeit hat, diese Welt positiv zu verändern. Entscheidend nur, dass wir Verantwortung übernehmen für das Wohlergehen unserer Mitmenschen und der ganzen Schöpfung im Rahmen unserer Mittel und Möglichkeiten. ONE WORLD FAMILY möchte Gleichgesinnte vernetzen, kreative Ideen und Konzepte für eine bessere Welt verbreiten und unter dem Motto „Be the change” alle persönlich einladen, am Haus für ONE WORLD FAMILY mitzubauen. Weiterlesen

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The Political Compass™

bothaxesAls ich mich kürzlich wegen der anstehenden Nationalratswahl über die Programme der politischen Parteien Österreichs informierte, stieß ich irgendwo auf der Homepage der Piratenpartei auf ein Diagramm, das die politische Orientierung eines Piraten anzeigte. Genau genommen war es ein Punkt im linken unteren Quadranten, der für liberal links stand. Interessant, dachte ich, denn die bloße Einteilung in rechts-mitte-links kam mir schon immer unzureichend vor. Ich forschte weiter und kam zu The Political Compass.

Die eindimensionale Beschreibung von links und rechts geht auf die französische Nationalversammlung im Jahr 1789 zurück. Wikipedia: Auf den Ehrenplätzen zur Rechten des Parlamentspräsidenten saßen die „Aristokraten“, Weiterlesen

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Umfrage „Bedingungsloses Grundeinkommen“

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Bedingungsloses Grundeinkommen – Utopie der Weltverbesserer?

„Der Mensch befindet sich immer in zwei Aggregatzuständen: Er nimmt entweder Leistungen eines anderen in Anspruch oder leistet für andere. Arbeit ist immer ein Tätigwerden für andere.“

werner

„Die Realität der Zukunft ist die Utopie von heute.“ Götz Werner (69) ist Gründer und Aufsichtsratsmitglied von Dm-Drogeriemarkt. 1961 bis 1964 hat er in Konstanz eine Drogistenlehre gemacht. 1973 eröffnete er den ersten Dm-Drogeriemarkt in Karlsruhe. Werner leitete das Institut für Entrepreneurship der Universität Karlsruhe. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt ist er als Vertreter eines bedingungslosen Grundeinkommens. Weiterlesen

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superar – Musik verbindet

Wer ist ((superar))?

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superar ist eine europäische Initiative für mehr Musik und Tanz im täglichen Leben von Kindern und jungen Menschen. Träger sind das Wiener Konzerthaus, die Wiener Sängerknaben und die Caritas der Erzdiözese Wien. superar bietet hochwertigen Unterricht, der Begeisterung weckt und zu Leistung anspornt. superar engagiert sich für Chancengleichheit, ein respektvolles Zusammenleben und gesellschaftliche Integration.

Philosophie und Ziele: Superar baut seit 2009 Chöre an Wiener Schulen und Gemeindezentren auf, die ganze Schulklassen/Gruppen gemeinsam und ohne Selektion musikalisch auf höchstem Niveau fördern und langfristig begleiten.

Die tägliche Arbeit mit einem/einer ausgebildeten ChorleiterIn im Klassenverband – pro Klasse für die Dauer einer Unterrichtseinheit – sichert den kontinuierlichen musikalischen Schaffensprozess und die Entwicklung außermusikalischer, d.h. kognitiver und sozialer Kompetenzen. Weiterlesen

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Christopher Clay

Vor einigen Tagen interviewte Lou Lorenz Dittlbacher in der ZiB 2 Christopher Clay vom Bundesvorstand der Österreichischen Piratenpartei (hier gehts zum Piraten-Codex..). Herr Clay, ein sympathischer junger Mann, machte einen souveränen Eindruck, wusste, wovon er sprach und gab tatsächlich auf Anhieb vernünftige Antworten, ohne wie viele andere Politiker um den heissen Brei herumzureden.

Ein erfrischendes Gespräch, das als Videoclip leider nicht zur Verfügung steht Weiterlesen

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Hayek vs. Keynes

Die Frankfurter Allgemeine startete letzte Woche eine neue Serie mit dem Titel „Die Weltverbesserer“, Untertitel: Große Ökonomen bewegen die Welt. Sie erklären, warum es Geld gibt, Kredit und Kinder. Ihre Ideen mildern Krisen und spalten das Volk. Wir stellen die wichtigsten Denker vor.

Ein interessanter Versuch.

Gleich zu Beginn kommen die berühmten Ökonomen John Maynard Keynes und Friedrich August von Hayek an die Reihe. Der Autor macht sich Gedanken darüber, warum diese Namen heute sogar bei Nicht-Wirtschaftern bekannt sind. Das liegt vielleicht an den beiden 2010 erschienenen und von Econstories höchst professionell gestalteten Videoclips, die das Widersachertum der beiden oben genannten Helden überaus amüsant in Szene setzen und selbst Laien zum Nachdenken anregen. Und wahrscheinlich liegt es auch daran, dass man erkannte, dass es wohl keine Patentlösungen für Wirtschaftskrisen gibt, und es sich vielleicht lohnt, mal in der Vergangenheit zu kramen.

Auszug aus dem FAZ-Artikel: Wir müssen neu auf die Ökonomie, ihre großen Denker und Erkenntnisse blicken. Das tun derzeit viele: Die Wissenschaftler selbst schreiben Bestseller über die Erkenntnisse verblichener Denker. Alte Weisheiten werden hervorgekramt, berühmte Bücher entstaubt und unter dem Eindruck der aktuellen Geschehnisse neu gelesen. Hayeks „The Road to Serfdom“, auf deutsch: „Der Weg zur Knechtschaft“ eroberte kurzzeitig Platz eins der Bestsellerlisten in Amerika. Wieder gelesen wird Keynes’ „General Theory“ ebenso wie die Werke der Krisenkenner, etwa John Kenneth Galbraiths „Kurze Geschichte der Spekulation“ oder Charles Kindlebergers „Manias, Panics and Crashes“. Zum Artikel…

Runde 2:

Runde 1:

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