Menschen-Metamorphose

Eine Raupe frisst täglich das Hundertfache ihres Gewichts und zerstört dabei viele Pflanzen. Sie frisst, bis sie so aufgeblasen ist, dass sie sich an einen Ast hängt und sich zur Ruhe begibt; ihre Haut verhärtet sich dabei in einen Kokon. Im Weiteren bildet sich innerhalb dieses Kokons bzw. im Inneren der schlafenden Raupe ein neues Geschöpf: Der Schmetterling. Dies verwirrte die Wissenschafter über einen langen Zeitraum. Wie kann ein völlig unterschiedlicher Genom-Plan in der Raupe existieren, um ein neues Wesen zu erschaffen? Man wusste, dass es die Metamorphose in vielen Insekten gibt, doch es war unklar, bis man erkannte, dass die Natur in der frühen Entwicklung verschiedene Genome und Eiweiß zusammenmixt. Zellen mit dem Schmetterlingsgenom oder Eiweiß werden als Aggregate oder Stammzellen gehalten, die die Biologen als „Imago-Zellen“ bezeichnen.Sie sind währen des ganzen Raupenlebens innerhalb der Raupenhülle verborgen und bleiben bis zu jenem Zeitpunkt unentwickelt, wo eine Art Krise des „Überfressens“, „Müdewerdens“ und „Einbruchs“ eintritt und die weitere Entwicklung ermöglicht.

Diese Metamorphose ist eine wunderbare Metapher für die großen globalen Veränderungen, die auch den Menschen entwickeln. Unser aufgeblasenes altes System wird funktionsuntüchtig, während die Vision einer neuen, sehr unterschiedlichen Gesellschaftsform wie ein Schmetterling entsteht. Diese war immer in jenen Menschen vorhanden, die den „Imago-Zellen“ gleichen und welche von einer besseren Welt träumten. Sie präsentieren uns Lösungen für die Krise des Überkonsums und des Zusammenbruchs des Systems und zeigen den Weg auf, wie man unbeschwert auf der Erde leben könnte. So gleicht die Menschheit keiner gut geschmierten Maschine mehr sondern einem sich entwickelnden, sich selbst organisierenden, intelligent lebendem Organismus.

Wenn Du eine Schmetterlingswelt haben willst, tritt nicht auf die Raupe, sondern verbinde Dich mit anderen „imaginal cell“ Kräften, um eine Zukunft zu erschaffen, in der alle Menschen leben können.

Quelle: The Butterfly Story, Elisabeth Sahtouri, Biologin

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Hat die Seele ein Geschlecht?

Aus der Dokumentation “Rumi – Poesie des Islam” von Houchang Allahyari.
Die Sufimeisterin sagt:

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Ich war gestorben und wurde zum Leben erweckt

Ich war gestorben und wurde zum Leben erweckt.
Traurig wie der Tod war ich, 
nun lacht das Leben in mir.
Das Glück der Liebe schenkte mir das ewige Glück.

Du sagtest mir, die wahre Liebe würde ich nie erkennen,
solange das „ich“ existiere.
So starb ich und nachdem ich erloschen war,
wurde ich durch dich wieder erschaffen.

Dschalalad-Din Mohammed Rumi (1207 – 1260)

Empfehlenswert die Dokumentation „Rumi – Poesie des Islam“ von Houchang Allahyari über das Leben, Philosophie und Poesie eines der wichtigsten Dichter und Mystiker des islamischen Kulturkreises. Seine Philosophie ist bestimmt von der Idee einer Liebe, die zur Erkenntnis führt und Menschen aller Religionen und Völker verbindet.

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Jim Carrey einmal anders

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Traust du dich träumen?

Du musst nicht englisch können, um es zu verstehen.
Es geht um Tagträume, Ängste, Vorurteile, Vertrauen.
Es geht drum, aus der Komfortzone auszutreten (aus allem, was man kennt..) – rein in die Lernzone (dahin, wo man den Horizont erweitert) – dann gibt’s noch die Panikzone (wo’s wirklich gefährlich wird) – die aber auch „magische Zone“ genannt wird.
Veränderung ≠ Verlust sondern Entwicklung 😉
Glaub an dich!

INKNOWATION.com

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Ansprache zum Schulbeginn

Von Erich Kästner 
(1950 aus “Die Kleine Freiheit”)

Liebe Kinder, da sitzt ihr nun, alphabetisch oder nach der Größe 
sortiert, zum erstenmal auf diesen harten Bänken, und hoffentlich liegt
es nur an der Jahreszeit, wenn ihr mich an braune und blonde, zum Dörren
aufgefädelte Steinpilze erinnert. Statt an Glückspilze, wie sich’s 
eigentlich gehörte. Manche von euch rutschen unruhig hin und her, als 
säßen sie auf Herdplatten. Andere hocken wie angeleimt auf ihren
 Plätzen. Einige kichern, und der Rotkopf in der dritten Reihe
 starrt, Gänsehaut im Blick, auf die schwarze Wandtafel, als sähe er in
 eine sehr düstere Zukunft. Weiterlesen

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Ray of Light

Heute möchte ich Ihnen einen „Grenzen überschreitenden“ Song vorstellen.

„Ray of Light“ – nein, nicht von Madonna, sondern von ein paar unbekannten Musikern.
In mehreren Sprachen wird da gesungen…
Von einem Lichtstrahl, von endloser Liebe, vom Entzünden, von einem Ort jenseits von Zeit und Raum, von einem Ruf nach Gemeinschaft, einer „leuchtenden“ Menschheit (oder „erleuchtet“?).

Ein Beitrag für alle gefühlvollen Zuhörer und Poeten 😉

(…)

Around the world a ray of light
Is calling people to unite
Igniting all the points inside
Endless love will be our guide
Above the place beyond time
A new humanity will shine

(…)

Kazakhstan, Sibir i-Krim
Dishat vozdukhom odnim

Ustremlenie edino
Ot Moskvi do Sakhalina
Ot Chicago do Chiti
Ot Litvia do Almati

Ot Sidney do Berlina

Ot Paris do Pekina

Miren lo que sucedió
En Japon y Kazahstan
Se abren los cielos también,
En Moscú y Jerusalén.



Más ciudades y naciones,
Más hermanos y uniones
Grandes olas de amor
Solo Kli, un corazon

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Baseball oder Pizza

Eine unterhaltsame Rede von Sexualpädagogen Al Vernacchio darüber, ob man Sex metaphorisch eher mit Baseball beschreiben soll – oder doch mit Pizza…? Guten Appetit! 😉

TED – Ideas Worth Spreading

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Der Verstand ist der Sklave des Wunsches

imagesMomentan läuft ein Zweiteiler auf Arte: Das automatische Gehirn
Nebst einem Zauberkünstler kommen Neurobiologen zu Wort und erklären, wie Verstand und Unterbewusstsein funktionieren. Wer der Torwächter ist, der entscheidet, was in den Verstand dringt – was automatisch abläuft und wie viel Handlungsfreiheit wir wirklich haben. Eine wahrhaft aufschlussreiche Dokumentation über den „Autopiloten“ Gehirn.

„Letztlich ist jeder von uns nur ein Haufen elektromagnetischer Signale, die in unserem Gehirn herumschwirren. Unser Schädel hat keine Fenster. Um etwas über die Welt zu erfahren, sind wir also auf unsere Sinnesorgane angewiesen, auf unser Gedächtnis und auf das, was sich unser Hirn schlichtweg ausdenkt. Aus all dem entsteht diese wunderbare Simulation der Realität, in der wir leben. Doch, es gibt die Welt da draussen; aber Sie sind nie dort gewesen – nicht mal zu Besuch. Der einzige Ort, an dem Sie je waren, ist in Ihrem Kopf!“

Stephen Macknik, Neurowissenschafter am Barrow Neurological Institute (BNI) in Phoenix, Arizona

Wenn es mit youtube nicht klappt: Hier der erste Teil auf Vimeo.

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Margrit Kennedy: Das Geld soll dem Menschen dienen

.. nicht der Mensch dem Geld

kennedyProf. Dr. Margrit Kennedy ist Architektin, Ökologin, Geldexpertin und Kritikerin der herrschenden Wirtschaftsordnung. Bis 2002 leitete sie als Professorin am Fachbereich Architektur in Hannover die Abteilung „Technischer Ausbau und ressourcensparendes Bauen“. Aber schon 1982 erkannte sie, dass die breite Anwendung von ökologischen Prinzipien durch Systemfehler im herrschenden Geldsystem behindert werden, insbesondere durch den aus dem Zins und Zinseszins (Beispiel von D. Müller) resultierenden Wachstumszwang. In Ihrer grundsätzlichen Auseinandersetzung mit diesen Fehlern ist sie zu einer Währungsexpertin geworden, die an praktischen Lösungen für lebenswichtige Fragen arbeitet:

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