Hackschooling makes me happy, TEDxUniversityofNevada

When 13 year-old Logan LaPlante grows up, he wants to be happy and healthy. He discusses how hacking his education is helping him achieve this goal.

About TEDx, x = independently organized event. In the spirit of ideas worth spreading, TEDx is a program of local, self-organized events that bring people together to share a TED-like experience. At a TEDx event, TEDTalks video and live speakers combine to spark deep discussion and connection in a small group. These local, self-organized events are branded TEDx, where x = independently organized TED event. The TED Conference provides general guidance for the TEDx program, but individual TEDx events are self-organized.* (*Subject to certain rules and regulations)

Related: Sir Ken Robinson, Dr. Roger Walsh

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Pablo Pineda

Pablo Pineda hat das Down Syndrom. Ich hatte natürlich schon davon gehört, dass Menschen mit Down Syndrom ganz passable intellektuelle Fähigkeiten entwickeln können, wenn sie gefördert werden. Nun aber, da ich Pablo Pineda im Film Alphabet von Erwin Wagenhofer gesehen habe, bin ich ganz schön verblüfft. Oder fast schockiert. Und zwar darüber, wie einfach ich, obwohl ich mich für aufgeklärt halte, (Lehr)Meinungen übernommen habe und mir nie die Idee gekommen ist, zu hinterfragen, ob es wirklich stimmt.. Dass Down-Syndrom Menschen eingeschränkte geistige Fähigkeiten haben.

Wie viele Wahrheiten werden sich wohl noch als Irrtümer herausstellen werden. Ich hoffe, viele.

Hier ein Statement von Pineda zu Diversität, Behinderung, Talenten, Vorurteilen, Stereotypen. Und wie das Zusammenschließen von unterschiedlichsten Menschen und Einflüssen eine Gesellschaft reicher und wertvoller macht.

Hier ein Ausschnitt aus einem Film, in dem er mitspielt:

Und last but not least: Der Film alphabet, den man gesehen haben muss – http://www.alphabet-derfilm.at

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Wissenswertes für Omis und Opis

Gewidmet Karin und Toni.
Und allen anderen, die großes Interesse und Freude an ihren Enkelinnen und Enkeln haben. 🙂

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Denken Sie gelegentlich an die Wirtschaft?

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Epoch Times

Epoch Times – ein neues Online-Magazin – für ein objektivere Berichterstattung?

Auszug aus deren Leitbild:

Unsere Mission Die Epoch Times ist eine unabhängige Stimme in Print und Online. Wir berichten verantwortungsbewusst und wahrhaftig. Wir wollen Respekt und Verständnis unserer Leser für ihre Mitmenschen fördern und setzen wir auf universelle Werte. Die Interessen unserer Leser stehen für uns bei allem was wir tun, an erster Stelle. Mehr..

Klingt fast vielversprechend… Schlagen Sie doch mal nach..

Zum Beispiel, was der Absturz der MH370 noch bedeuten könnte.

 

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Lampedusa

Lampedusa auf Spiegel Online.
lampedusa

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Wolfgang Schmidbauer: Angst und Grausamkeit

Wolfgang Schmidbauer ist Psychologe und Psychoanalytiker. Er ist Mitbegründer der Münchner Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und der Gesellschaft für analytische Gruppendynamik. Er ist Kolumnist und schreibt regelmässig für Fach- und Publikumszeitschriften.

Dies ist sein neuester Artikel:

Ein Kind, das Fliegen Beine auszupft oder Ameisen mit dem Brennglas verdampft, macht Grausamkeit zum Spiel, ähnlich der Katze, die eine verwundete Maus entkommen lässt und erneut die Krallen in sie schlägt. Die großen Grausamen der Geschichte wirken dem gegenüber weder neugierig noch spielerisch, sondern freudlos und von dem Bedürfnis gehetzt, die Welt unter Kontrolle zu bringen. Das Kind und die Katze fürchten nicht, dass die Fliege oder die Maus ihnen schaden werden, wenn sie ihnen nicht zuvorkommen.

Die Tyrannen der Geschichte waren von der Phantasie geprägt, anderen antun zu müssen, was diese sonst ihnen antun würden. Die kindliche Grausamkeit ist mit Weltvertrauen vereinbar; die tyrannische nicht. Die Angst vor Vergeltung erzwingt Misstrauen und stete Wachsamkeit.

Wespen lähmen eine Raupe durch einen Stich in ein Ganglion und legen dann ihre Eier in sie ab, so dass ihre Larven den noch lebenden Wirt verzehren. Hyänen gelten als grausam, weil sie einer Gazelle die Bauchdecke aufreißen und die Eingeweide verschlingen, während ihre Beute noch lebt. Angesichts solcher Erscheinungen fällt manchmal der Satz von der Grausamkeit der Natur. Ein Missverständnis, das auf einer Ausweitung der menschlichen Empathie beruht. In der biologischen Evolution geht es um Zweckmäßigkeit, um das Funktionieren der Organismen angesichts der Aufgabe, die eigenen Gene weiter zu geben. Empathie ist da eine sehr späte Errungenschaft. Wie die Tyrannen zeigen keine, auf die wir uns verlassen können.

Die Beobachtung der Natur lehrt uns ebenso wie die Selbstbeobachtung, dass der natürlichen Auslese das Wohlbefinden des Individuums ziemlich gleichgültig ist. Das lässt an dem gütigen Schöpfergott zweifeln und hat den Volksglauben gezwungen, ihm einen Teufel gegenüberzustellen, der Stechmücken, Wespen, Schnupfenerreger und jene Unzahl weiterer Übel erschaffen hat, die uns plagen.

Eine zusätzliche Plage entsteht dadurch, dass wir manchen Übeln entgehen können, anderen aber nicht. Wenn ich auf das dritte Stück Sahnetorte verzichte, wird mir nachher nicht speiübel. Wenn ich nicht rauche, sinkt die Gefahr von Lungenkrebs. Aber was habe ich versäumt, was habe ich falsch gemacht, wenn ich trotz meiner Vorsicht erkranke?

Die Scholastiker haben sich gefragt, ob es im Paradies schon Stechmücken und Giftschlangen gab. Wir können hinzusetzen, dass die hebräische Mythologie eine tiefe Wahrheit offenbart, indem sie die Unbekömmlichkeit der Erkenntnis betont. Es war ein weiser Rat, die Frucht der Erkenntnis nicht zu essen. Schon damals wussten die Dichter, dass eine paradiesische Existenz sich nicht mit zu viel Wissen verträgt. Einsicht schafft innere Gefahren, auf die eine im Kampf gegen äußere Feinde entwickelte Intelligenz keine Antworten findet.

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Gerald Hüther über Gerald Hüther

Hagen Grell, Schöpfer des Blogs „iprotest“: Am 26.03. traf ich Prof. Dr. Gerald Hüther in Göttingen, der extra für unseren Besuch (ich+zwei Freunde, die mich unterstützen), eine Ausnahme seines Sabbaticals gemacht hatte.

Wir sprachen über 15 Jahre, die er vor seinem Sabattical nun öffentlich unterwegs war. Seine Projekte, seine Ziele und was er in dieser Zeit gelernt hat. Gute und schlechte Erfahrungen, Herausforderungen und immer wieder neue Versuche, Rückschläge und sein persönliches Wachstum in dieser Zeit.

Ein überraschend persönliches Gespräch. Sehr spannend und sehr angenehm.

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Reise ans Meer

Möglicherweise ohne Ton. Dann bitte von George Moustaki „La mer m’a donné“ dazu hören 😉

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Systemischen Konsensieren – Gruppenentscheidungen leicht gemacht!

Vor kurzem besuchte ich einen Kongress, der sich mit Gemeinwohl Ökonomie befasste. Neben vielen neuen und interessanten Menschen, die ich dort kennenlernen durfte, erfuhr ich zum ersten Mal von einer sehr einfachen und wirklich verblüffenden Methode, Gruppenentscheidungen zu treffen, ohne das herkömmliche Prinzip der Mehrheitsabstimmung zu verwenden. Die Methode nennt sich „Systemisches Konsensieren“ – sie wurde von den österreichischen Wissenschaftern Erich Visotschnig und Siegfried Schrotta entwickelt. Doch nun weiter mit meinem Bericht:

Wir (etwa 80 Personen) saßen in einem Einführungsvortrag über humanes Wirtschaften. Der Vortragende stellte die Methode des SK-Prinzips kurz vor und das Auditorium wurde gebeten, Vorschläge zu äußern, wie das Verhältnis zwischen Mindestverdienst und Maximaleinkommen nach unserer Meinung sein sollte. Also 1:5, 1:10, 1:20 etc. Die Vorschläge wurden auf die Tafel geschrieben.

Dann kam die „Widerstandszählung“: Großer Widerstand bedeutete 2 Hände in die Höhe, mäßiger Widerstand bedeutete 1 Hand in die Höhe – und kein Widerstand bedeutete, dass man beide Hände unten liess.

Bei jedem Vorschlag wurden die Hände gezählt und in ein paar Minuten stand fest, dass man bei 1:15 den geringsten Widerstand verzeichnete. Dass das Verhältnis min Österreich 1:1000 beträgt und in vielen anderen Industriestaaten noch viel höher liegt, sei ein trauriges Detail am Rande…

Hier nun die professionelle Vorstellung der Methode via www.konsensieren.eu. Im Anschluss gibt es auch noch ein Video zur besseren Veranschaulichung 🙂

SK-Prinzip-Logo-transparent-300dpiGruppenentscheidungen sind schwierige Prozesse, die oft genug zu Konflikten führen. Systemisches Konsensieren hilft Ihnen, in Gruppen beliebiger Größe konfliktfrei nachhaltige Entscheidungen zu fällen.

Dazu entwickeln die Gruppenmitglieder zuerst möglichst viele Vorschläge. Danach wird für jeden Vorschlag seine Akzeptanz durch die gesamte Gruppe gemessen. Die Vorschläge werden nach dieser Akzeptanz geordnet. Der Vorschlag mit der höchsten Akzeptanz

  • erzeugt die geringste Unzufriedenheit in der Gruppe …
  • wird von allen gemeinsam am leichtesten angenommen …
  • erzeugt das geringste Konfliktpotenzial
  • verspricht daher am ehesten eine tragfähige Lösung der anstehenden Aufgabe/des anstehenden Problems
  • kommt dem Konsens am nächsten
  • …und zwar bei beliebig vielen Vorschlägen
  • …und beliebig vielen Beteiligten.

Er eignet sich daher zur Entscheidungsfindung in der Gruppe. Wir nennen ihn konsensiert.

Systemisches Konsensieren eignet sich für alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, angefangen von der Familie über den privaten Bereich, die Mediation, in Vereinen und im Management bis in die Politik.

Mehr über Systemisches Konsensieren und das Systemische Konsensprinzip (SK-Prinzip) finden Sie hier.

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