Möglicherweise ohne Ton. Dann bitte von George Moustaki „La mer m’a donné“ dazu hören 😉
Möglicherweise ohne Ton. Dann bitte von George Moustaki „La mer m’a donné“ dazu hören 😉
Vor kurzem besuchte ich einen Kongress, der sich mit Gemeinwohl Ökonomie befasste. Neben vielen neuen und interessanten Menschen, die ich dort kennenlernen durfte, erfuhr ich zum ersten Mal von einer sehr einfachen und wirklich verblüffenden Methode, Gruppenentscheidungen zu treffen, ohne das herkömmliche Prinzip der Mehrheitsabstimmung zu verwenden. Die Methode nennt sich „Systemisches Konsensieren“ – sie wurde von den österreichischen Wissenschaftern Erich Visotschnig und Siegfried Schrotta entwickelt. Doch nun weiter mit meinem Bericht:
Wir (etwa 80 Personen) saßen in einem Einführungsvortrag über humanes Wirtschaften. Der Vortragende stellte die Methode des SK-Prinzips kurz vor und das Auditorium wurde gebeten, Vorschläge zu äußern, wie das Verhältnis zwischen Mindestverdienst und Maximaleinkommen nach unserer Meinung sein sollte. Also 1:5, 1:10, 1:20 etc. Die Vorschläge wurden auf die Tafel geschrieben.
Dann kam die „Widerstandszählung“: Großer Widerstand bedeutete 2 Hände in die Höhe, mäßiger Widerstand bedeutete 1 Hand in die Höhe – und kein Widerstand bedeutete, dass man beide Hände unten liess.
Bei jedem Vorschlag wurden die Hände gezählt und in ein paar Minuten stand fest, dass man bei 1:15 den geringsten Widerstand verzeichnete. Dass das Verhältnis min Österreich 1:1000 beträgt und in vielen anderen Industriestaaten noch viel höher liegt, sei ein trauriges Detail am Rande…
Hier nun die professionelle Vorstellung der Methode via www.konsensieren.eu. Im Anschluss gibt es auch noch ein Video zur besseren Veranschaulichung 🙂
Gruppenentscheidungen sind schwierige Prozesse, die oft genug zu Konflikten führen. Systemisches Konsensieren hilft Ihnen, in Gruppen beliebiger Größe konfliktfrei nachhaltige Entscheidungen zu fällen.
Dazu entwickeln die Gruppenmitglieder zuerst möglichst viele Vorschläge. Danach wird für jeden Vorschlag seine Akzeptanz durch die gesamte Gruppe gemessen. Die Vorschläge werden nach dieser Akzeptanz geordnet. Der Vorschlag mit der höchsten Akzeptanz
Er eignet sich daher zur Entscheidungsfindung in der Gruppe. Wir nennen ihn konsensiert.
Systemisches Konsensieren eignet sich für alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, angefangen von der Familie über den privaten Bereich, die Mediation, in Vereinen und im Management bis in die Politik.
Mehr über Systemisches Konsensieren und das Systemische Konsensprinzip (SK-Prinzip) finden Sie hier.
Christian Felber bei den Goldegger Dialogen 2013. Zwei Werte beleben den Menschen – Individuelle Autonomie und universale Verbundenheit.
Eine wirklich wunderschöne Abhandlung über die Aufgabe des Menschen, über das Ganze, das Universum und den großen Zusammenhang. Gedanken zu Worten wie: Universum, Natur, Person, Religion, allein und vieles mehr.
Das IMZUWI wird mit Gästen wie Heini Staudinger & Erwin Stubenschrott und dem Publikum Vorstellungen und Möglichkeiten einer humaneren Wirtschaft bzw. zukunftsfähiges Wirtschaften diskutieren!
Anmeldung bis 10. Mai! Begrenzte Teilnehmeranzahl! Hier gehts zur Anmeldung!
Gemeinsam für Alternativen mit Zukunft!
(Quelle Wikipedia) Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) ist ein Konzept, das von Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde. Es soll Menschen ermöglichen, so miteinander umzugehen, dass der Kommunikationsfluss zu mehr Vertrauen und Freude am Leben führt. GfK kann in diesem Sinne sowohl bei der Kommunikation im Alltag als auch bei der friedlichen Konfliktlösung im persönlichen, beruflichen oder politischen Bereich hilfreich sein. Im Vordergrund steht nicht, andere Menschen zu einem bestimmten Handeln zu bewegen, sondern eine wertschätzende Beziehung zu entwickeln, die mehr Kooperation und gemeinsame Kreativität im Zusammenleben ermöglicht. Manchmal werden auch die Bezeichnungen „Einfühlsame Kommunikation“, „Verbindende Kommunikation“, „Sprache des Herzens“ oder „Giraffensprache“ verwendet. (…) Weiterlesen
Die Weltgesundheitsorganisation wurde am 7. April 1948 gegründet. Der Weltgesundheitstag findet seither jährlich an diesem Datum statt.
Vorige Woche stolperte ich über diesen Gedenkstein (siehe Foto rechts). Ich nahm es zum Anlass, mir Gedanken um die Vereinten Nationen, das Recht auf Gesundheit und die Menschenrechte im Allgemeinen zu machen. Hier finden Sie die Resolution der UNO-Generalversammlung vom 10. Dezember 1948: UNO Menschenrechte
Man kann leisedenken, wie die mittlerweile 66 jährigen Menschenrechte global wahrgenommen werden und was sie über unsere globale Gesellschaft aussagen.
Weltgesundheitsorganisation WHO