Konsum-ismus; Story of Stuff

Die Konsumgesellschaft – ein Symptom?

Annie Leonard gibt in ihrem Buch „Story of Stuff“ aus dem Jahr 2007 Einblicke über Materialwirtschaft, Produktion, Entsorgung und Konsumverhalten unserer modernen Wegwerf-Gesellschaft. Die Autorin befasst sich als Stadt- und Regionalplanerin seit vielen Jahren mit Nachhaltigkeit und Umweltgesundheit. Die Times ernannte sie 2008 sogar zu einer „Umweltheldin“.

Den 20-minütigen gleichnamigen Film zum Buch haben weltweit etwa 10 Millionen auf Youtube gesehen. Auf der deutschen Seite Story of Stuff findet man weitere interessante Informationen. Unter anderem eine Leseprobe zum Buch, den Film selbst zum Download und einen Test zum Gewicht des eigenen ökologischen Rucksacks.

Einige Fakten aus dem Buch: 1/3 der weltweiten Rohstoffe wurde in den letzten 3 Jahrzehnten verbraucht, weniger als 4 % der ursprünglichen Waldbestände in USA sind übrig, im Amazonasgebiet werden 2000 Bäume pro Minute gefällt, die meisten Schadstoffe befinden sich in der Muttermilch, täglich wandern 200.000 Menschen weltweit in Städte aus.

Annie Leonard polemisiert nicht und lässt den Zeigefinger stecken. Sie legt die Fakten auf den Tisch, stellt Zusammenhänge her und regt zum Nachdenken an. Sie macht Nachhaltigkeit zu einem öffentlichen Thema.

 

Englisches Original in HD

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Potentialentfaltung

Quelle: http://www.schulen-der-zukunft.org/potenzialentfaltung/

»Potenzialentfaltung erweckt das Wesen des Menschen zum Leben und lässt ihn zum Ausdruck bringen, wer er ist.« 

Was Kinder von ihrer Schule brauchen

Vier Erfahrungsbereiche für Schülerinnen und Schüler sind hilfreich, damit Potenzialentfaltung an Bildungseinrichtungen möglich wird:

• eine hohe Beziehungskompetenz der Lehrpersonen, sodass die Würde und Integrität aller beteiligten Menschen  geachtet und geschützt wird.

• eine Kultur, welche stärkenorientiert ist, Lernen mit Freude und Begeisterung stattfinden kann und die Erkenntnisse der Hirnforschung berücksichtigt, so dass Kinder und Jugendliche an Aufgaben wachsen können, welche die Neugierde und die Lust am Lernen erhalten. Die Bildungseinrichtungen berücksichtigen die natürliche individuelle Spanne in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, so dass die Heterogenität bei der Gestaltung der Lernstrukturen berücksichtigt wird.

• die Befriedigung primärer Lebensbedürfnisse und Gelegenheiten, sich als Teil der Natur und einer Gemeinschaft wahr zu nehmen. Wenn Kinder und Jugendliche sich aufgehoben und für eine Gemeinschaft wertvoll erleben, entstehen weniger kompensatorische Sekundärbedürfnisse.

• das Raumbieten für eigene Interessen und Begabungen von Kindern und Jugendlichen und durch das Fördern der Eigenaktivität und Selbstwirksamkeit, sodass sie statt zu Befehlsempfängern, zu Gestaltern ihres Lernens und Lebens werden.

Mit konkreten Projekten an Schulen sollen diesen Haltungen und Werte sichtbar werden, so dass Kinder, Jugendliche und Lernbegleiter an ihren Bildungseinrichtungen Potenzialentfaltung erleben können und gelingende Bildung Realität wird.

 

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Hackschooling makes me happy, TEDxUniversityofNevada

When 13 year-old Logan LaPlante grows up, he wants to be happy and healthy. He discusses how hacking his education is helping him achieve this goal.

About TEDx, x = independently organized event. In the spirit of ideas worth spreading, TEDx is a program of local, self-organized events that bring people together to share a TED-like experience. At a TEDx event, TEDTalks video and live speakers combine to spark deep discussion and connection in a small group. These local, self-organized events are branded TEDx, where x = independently organized TED event. The TED Conference provides general guidance for the TEDx program, but individual TEDx events are self-organized.* (*Subject to certain rules and regulations)

Related: Sir Ken Robinson, Dr. Roger Walsh

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Pablo Pineda

Pablo Pineda hat das Down Syndrom. Ich hatte natürlich schon davon gehört, dass Menschen mit Down Syndrom ganz passable intellektuelle Fähigkeiten entwickeln können, wenn sie gefördert werden. Nun aber, da ich Pablo Pineda im Film Alphabet von Erwin Wagenhofer gesehen habe, bin ich ganz schön verblüfft. Oder fast schockiert. Und zwar darüber, wie einfach ich, obwohl ich mich für aufgeklärt halte, (Lehr)Meinungen übernommen habe und mir nie die Idee gekommen ist, zu hinterfragen, ob es wirklich stimmt.. Dass Down-Syndrom Menschen eingeschränkte geistige Fähigkeiten haben.

Wie viele Wahrheiten werden sich wohl noch als Irrtümer herausstellen werden. Ich hoffe, viele.

Hier ein Statement von Pineda zu Diversität, Behinderung, Talenten, Vorurteilen, Stereotypen. Und wie das Zusammenschließen von unterschiedlichsten Menschen und Einflüssen eine Gesellschaft reicher und wertvoller macht.

Hier ein Ausschnitt aus einem Film, in dem er mitspielt:

Und last but not least: Der Film alphabet, den man gesehen haben muss – http://www.alphabet-derfilm.at

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Wissenswertes für Omis und Opis

Gewidmet Karin und Toni.
Und allen anderen, die großes Interesse und Freude an ihren Enkelinnen und Enkeln haben. 🙂

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Denken Sie gelegentlich an die Wirtschaft?

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Epoch Times

Epoch Times – ein neues Online-Magazin – für ein objektivere Berichterstattung?

Auszug aus deren Leitbild:

Unsere Mission Die Epoch Times ist eine unabhängige Stimme in Print und Online. Wir berichten verantwortungsbewusst und wahrhaftig. Wir wollen Respekt und Verständnis unserer Leser für ihre Mitmenschen fördern und setzen wir auf universelle Werte. Die Interessen unserer Leser stehen für uns bei allem was wir tun, an erster Stelle. Mehr..

Klingt fast vielversprechend… Schlagen Sie doch mal nach..

Zum Beispiel, was der Absturz der MH370 noch bedeuten könnte.

 

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Lampedusa

Lampedusa auf Spiegel Online.
lampedusa

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Wolfgang Schmidbauer: Angst und Grausamkeit

Wolfgang Schmidbauer ist Psychologe und Psychoanalytiker. Er ist Mitbegründer der Münchner Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und der Gesellschaft für analytische Gruppendynamik. Er ist Kolumnist und schreibt regelmässig für Fach- und Publikumszeitschriften.

Dies ist sein neuester Artikel:

Ein Kind, das Fliegen Beine auszupft oder Ameisen mit dem Brennglas verdampft, macht Grausamkeit zum Spiel, ähnlich der Katze, die eine verwundete Maus entkommen lässt und erneut die Krallen in sie schlägt. Die großen Grausamen der Geschichte wirken dem gegenüber weder neugierig noch spielerisch, sondern freudlos und von dem Bedürfnis gehetzt, die Welt unter Kontrolle zu bringen. Das Kind und die Katze fürchten nicht, dass die Fliege oder die Maus ihnen schaden werden, wenn sie ihnen nicht zuvorkommen.

Die Tyrannen der Geschichte waren von der Phantasie geprägt, anderen antun zu müssen, was diese sonst ihnen antun würden. Die kindliche Grausamkeit ist mit Weltvertrauen vereinbar; die tyrannische nicht. Die Angst vor Vergeltung erzwingt Misstrauen und stete Wachsamkeit.

Wespen lähmen eine Raupe durch einen Stich in ein Ganglion und legen dann ihre Eier in sie ab, so dass ihre Larven den noch lebenden Wirt verzehren. Hyänen gelten als grausam, weil sie einer Gazelle die Bauchdecke aufreißen und die Eingeweide verschlingen, während ihre Beute noch lebt. Angesichts solcher Erscheinungen fällt manchmal der Satz von der Grausamkeit der Natur. Ein Missverständnis, das auf einer Ausweitung der menschlichen Empathie beruht. In der biologischen Evolution geht es um Zweckmäßigkeit, um das Funktionieren der Organismen angesichts der Aufgabe, die eigenen Gene weiter zu geben. Empathie ist da eine sehr späte Errungenschaft. Wie die Tyrannen zeigen keine, auf die wir uns verlassen können.

Die Beobachtung der Natur lehrt uns ebenso wie die Selbstbeobachtung, dass der natürlichen Auslese das Wohlbefinden des Individuums ziemlich gleichgültig ist. Das lässt an dem gütigen Schöpfergott zweifeln und hat den Volksglauben gezwungen, ihm einen Teufel gegenüberzustellen, der Stechmücken, Wespen, Schnupfenerreger und jene Unzahl weiterer Übel erschaffen hat, die uns plagen.

Eine zusätzliche Plage entsteht dadurch, dass wir manchen Übeln entgehen können, anderen aber nicht. Wenn ich auf das dritte Stück Sahnetorte verzichte, wird mir nachher nicht speiübel. Wenn ich nicht rauche, sinkt die Gefahr von Lungenkrebs. Aber was habe ich versäumt, was habe ich falsch gemacht, wenn ich trotz meiner Vorsicht erkranke?

Die Scholastiker haben sich gefragt, ob es im Paradies schon Stechmücken und Giftschlangen gab. Wir können hinzusetzen, dass die hebräische Mythologie eine tiefe Wahrheit offenbart, indem sie die Unbekömmlichkeit der Erkenntnis betont. Es war ein weiser Rat, die Frucht der Erkenntnis nicht zu essen. Schon damals wussten die Dichter, dass eine paradiesische Existenz sich nicht mit zu viel Wissen verträgt. Einsicht schafft innere Gefahren, auf die eine im Kampf gegen äußere Feinde entwickelte Intelligenz keine Antworten findet.

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Gerald Hüther über Gerald Hüther

Hagen Grell, Schöpfer des Blogs „iprotest“: Am 26.03. traf ich Prof. Dr. Gerald Hüther in Göttingen, der extra für unseren Besuch (ich+zwei Freunde, die mich unterstützen), eine Ausnahme seines Sabbaticals gemacht hatte.

Wir sprachen über 15 Jahre, die er vor seinem Sabattical nun öffentlich unterwegs war. Seine Projekte, seine Ziele und was er in dieser Zeit gelernt hat. Gute und schlechte Erfahrungen, Herausforderungen und immer wieder neue Versuche, Rückschläge und sein persönliches Wachstum in dieser Zeit.

Ein überraschend persönliches Gespräch. Sehr spannend und sehr angenehm.

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