Diese Frage ist verwirrend. Wieso ‚Mensch‘? Das sind wir doch schon, werden Sie sagen. Nein. Wir sind fortgeschrittene Säugetiere mit einer angeborenen Soziopathie, die manchmal weder die anderen noch man selbst wahrnimmt, die aber bestimmend für alles ist, was sich in der Welt und in unserem Leben abspielt.
Und wieso ‚wieder‘, fragen Sie. Ganz einfach – weil wir schon mal Mensch waren. Adam HaRishon waren wir, um genau zu sein. Wer ist denn das nun wieder? Nun, den kennen Sie sicher aus der Geschichte vom Paradies. Die mit Eva und dem Apfel und der Schlange… HaRishon ist aber nicht der Familienname, sondern bedeutet ‚der Erste‘. Weiterlesen →
Source: LYBIO.net
It was 1979 and New York was a very scary place. In the first year I was held at gunpoint, raped on a rooftop with a knife digging into my throat. And I had my apartment broken into and robbed so many times I just stopped locking the door. In the years to follow, I lost almost every friend I had to AIDS or drugs or gunshot.
As you can imagine, all these unexpected events not only helped me become the daring woman that stands before you. But it also reminded me that I am vulnerable. And in life, there is no real safety except for self-belief. And, an understanding that I am not the owner of my talents. There are no rules – if you’re a boy. There are rules if you’re a girl. If you’re a girl, you have to play the game. What is that game?
You’re allowed to be pretty and cute and sexy. But don’t act too smart. Don’t have an opinion – don’t have an opinion that is out of line with the status quo at least. You are allowed to be objectified by men and dress like a slut, but don’t own your sluttiness. And do not, I repeat do not: share your own sexual fantasies with the world. Be what men want you to be, but more importantly, be what women feel comfortable with you being around other men. And finally, do not age. Because to age is a sin.
You will be criticized – you will be vilified and you will definitely not be played on the radio. When I first became famous there were nude photos of me in Playboy and Penthouse magazine. Photos that were taken from art schools that I posed for back in the day to make money. They weren’t very sexy. In fact, I looked quite —
People say I’m controversial. But I think the most controversial thing I have ever done is to stick around. Michael is gone. Tupac is gone. Prince is gone. Whitney is gone. Amy Winehouse is gone. David Bowie is gone. But I’m still standing. I’m one of the lucky ones and every day I count my blessings.
Unglaublich! Schöpferisch, witzig, mathematisch, pointiert, mit spannenden Wendungen. Ein Meisterwerk an Dichtung und Vortrag! Zur Lars Ruppel-Website.
Wenn auch Sie sich nicht an die Normalität gewöhnen wollen und dies auch ernst meinen, nutzen Sie das wichtigste Privileg der Demokratie, zur Wahl zu gehen. Egal zu welcher.
Es gibt Leute, die glauben, sich den Luxus leisten zu können, nicht zur Wahl zu gehen.. Dies ist meines Erachtens wenig durchdacht und zeugt von Undankbarkeit. Will heissen, dass man es nicht schätzt und nicht dankbar dafür ist, in einem Staat zu leben, in dem man seine Stimme abgeben darf. Es ist ja nicht so, dass man sich aussuchen konnte, wo man geboren wurde. Man könnte genauso in eine der korrupten Diktaturen hineingeboren worden sein. In dem Fall würde man sich nichts sehnlicher wünschen, als dass man wählen gehen könnte, und das Volk seine Meinung sagen und seine Politiker selber bestimmen darf.
Weiters hat das Nichtwählen Einfluss auf das Endergebnis: Angenommen 10 Personen müssten einen Politiker wählen. Aber nur 6 davon gehen zur Wahl. Davon wählen zwei Wähler die Person X und vier Wähler die Person Y. Person Y würde gewinnen. Insgesamt hätten demzufolge von den 100% Wahlberechtigten nur 40% Person Y gewählt. Nehmen wir weiter an, die 4 Nichtwählenden wären aber eher für Person X gewesen, dann hätte das Nichtwählen das Ergebnis verfälscht. Das Volk bekäme somit Politiker Y, mit dem jedoch 60% nicht einverstanden sind.
Genug davon. Ab etwa Minute 31:40 im Video verstehen Sie vielleicht besser, was ich meine.
„Ich will mich nicht gewöhnen, dass Deutschland Teil einer Kriegsmaschinerie ist. Ich will mich nicht gewöhnen, wenn der SPIEGEL schreibt, das Deutschland endlich in der Normalität angekommen ist, wenn es sich an internationalen Kriegseinsätzen beteiligt.
Die Beteiligung an Kriegen darf nie Realität werden.
Ich kann es nicht glauben, dass Verteidigungsministerin von der Leyen, auf die Frage eines Journalisten, ob denn eine Fußball-WM 2018 in Russland tatsächlich denkbar wäre antwortet: „Deutschland wird auf jeden Fall schießendes Personal schicken“. Das ist nichts anderes als die Verharmlosung des Krieges.
Ich will mich nicht gewöhnen, dass in Europa das Recht des Stärkeren gilt, wenn Hunderttausenden der Zugang zu Gesundheit, Bildung und einem würdevollen Leben einfach verwehrt wird.
Ich will mich nicht daran gewöhnen, dass die Würde des Menschen antastbar ist, denn die Würde des Menschen steht tagtäglich zu Zehntausenden bei der Tafel an, um unsere Reste zu essen.
Die Würde des Menschen krepiert vor Lampedusa und die Würde des Menschen stirbt im Krieg und zwar in jedem Krieg, weil der Krieg keine Würde kennt, nicht die der Täter und nicht die der Opfer.
Ich will mich nicht an die Barbareien der globalisierten Welt gewöhnen, die Ausplünderung armer Länder, die Waffenlieferungen, die Unterstützung brutalster Despoten und Diktatoren, ich will mich nicht flüchten in den Zynismus derer, die sagen: „Da kannste nichts machen, das war schon immer so“.
Ich möchte mich nicht abfinden, dass es so etwas wie Alternativlosigkeit gibt, weil es immer Alternativen gibt, weil es das Wesen der Demokratie ist, dass es sowas gibt, wie Alternativen. Und ich möchte nicht in einer Welt leben, in der man tatsächlich glaubt, `wenn Jeder an sich denkt, dann ist an Alle gedacht.´
Und ich möchte nicht in einer Welt leben, in der Menschen, die solche Gedanken haben, als Gutmenschen verspottet werden und verächtlich gemacht werden. – Ausgerechnet von denen, denen der Zynismus jegliche Empathie so zerfressen hat, dass sie ihre eigene Herzlosigkeit nur ertragen können, indem sie andere verächtlich machen.
Ich möchte nicht, dass die die Deutungshoheit über die Moral bekommen, die keine haben.
Es gibt die Unschuld des Nichtwissens nicht mehr.
Wir wissen, dass der Wohlstand auf Unrecht aufgebaut ist. Wir wissen, dass wir die Erde zerstören und wir können auch längst nicht mehr ignorieren, dass Andere arm sind, weil wir reich sind. Wir werden uns nicht raus reden können, mit dem immer gleichen: „Davon haben wir nichts gewusst“.
Nein, wir werden es gewusst haben. Und ich frage mich am Ende: Was wird man über uns sagen in zwanzig, dreißig Jahren? Wer werden wir gewesen sein? Die die zugeschaut haben, wie schon so oft? Werden wir die gewesen sein, die einfach weiter gemacht haben, weil es so bequem war? Oder werden wir die gewesen sein, die gerade nochmal rechtzeitig die Kurve bekommen habe und die die Reißleine gezogen haben, als es noch nicht zu spät war?
Ich bin mir nicht sicher, aber eins weiß ich gewiss, Siri hat darauf keine Antwort!“
Sarah Lesch, deutsche Liedermacherin aus Leipzig, gewann den Protestsongcontest 2016 von FM4. Sarah ist 1986 geboren und ihr Lied „Testament“ ist sehr unbequem, denn es geht mit uns allen ins Gericht. Fans kann man sich nicht aussuchen; das Lied wird in den sozialen Netzwerken von vielen Sympathisanten des äußersten rechten Lagers geteilt. Man ist verwirrt und fragt sich, warum. Auch Sarah (zum Interview).
Das erinnert mich an den Song „Born in the USA“ von Bruce Springsteen, der als eigentlich waschechtes Antikriegslied oft als Hymne für amerikanischen Patriotismus mißbraucht wird. Man fragt sich, „hören die Leute nicht auf den Text?“ Oder treffen die Lyrics auf einer uns verborgenen Ebene mitten ins kindliche, unverdorbene Herz und gewinnen gegen den medienmißbrauchten Verstand?
„Testament“
Hier die Lyrics, unten das Video.
Auch du warst mal ein Kind und auch ich war mal klein Und auch uns haben sie was erzählt Und dann macht man das alles und versucht so zu sein Und dann merkt man, dass einem was fehlt
Und dann verlernt man, sich richtig zu spüren Oder man flüchtet sich in Kunst oder Konsum Und während ihr fleißig Pläne macht, Lachen die Götter sich krumm
Lasst eure Kinder mal was dazu sagen Hört ihnen richtig zu Die spürn sich noch, die haben Feeling für die Welt Die sind klüger als ich und du
Und denkt dran, bevor ihr antwortet: Ihr seid auch nur verletzte Kinder. Am Ende gibt’s wieder ganz neue Symptome, und ihr wart die Erfinder
Und dann sagt ihnen wieder, wie es richtig geht „Werd erwachsen“ und „bist du naiv“ Predigt Formeln, lasst alles in Hefte schreiben, Die Götter lachen sich schief
Achtet auf Schönschrift und Lehrpläne Und dass sie die Bleistifte spitzen Zeigt ihnen Bilder von Eichenblättern Während sie drinnen an Tischen sitzen
Und dann ackern und büffeln und wieder auskotzen Und am Nachmittag RTL 2 Am Wochenende geht’s was Schönes kaufen, fertig ist der Einheitsbrei
Und jeder, der sich nicht anpasst Wird zum Problemkind erklärt Und jede, die zu lebhaft ist Kriegt ‘ne Pille, damit sie nicht stört
Und damit betrügt ihr euch selber, denn Kein Kind ist ein Problem Und all die Freigeister, all die Schulschwänzer Nur Symptomträger im System
Doch bedenkt, wenn ihr so hart urteilt: Ihr seid auch bloß gefangene Geister Der Unmut wird immer lauter Und die Lehrer schreien sich heiser
Empört euch, dass Hänschen nicht ist, was er sein soll Sondern nur, wer er nunmal ist Die Götter pullern sich ein vor Lachen Und ihr denkt, dass ihr was wisst
Und wenn Hänschen dann Hans ist Der eigene Kinder hat, denen er was erzählt Dann merkt Hans und Kunz, und ihr vielleicht auch, Dass wieder irgendwas fehlt Ihr habt Wünsche und Träume Und rennt damit ständig an imaginäre Wände Und jeder Wunsch, den ihr euch erfüllt Der ist dann halt auch zu Ende
Geht ihr nur malochen für erfundene Zahlen Und wartet, bis die Burnouts kommen Schmeißt euer Geld für Plastik raus Um ein kleines Glück zu bekommen
Das Beste aus Cerealien und Milch Noch ‘n Carport und noch ‘n Kredit Und alle finden‘s scheiße aber alle machen sie mit
Ihr klugscheißert und kauft trotzdem Und die Werbung verkauft euch für dumm Und dann sitzt ihr vor euren Flachbildfernsehern Und meckert auf den Konsum
Wenn ihr das Welt nennt, bin ich gern weltfremd Die Götter lachen sich krumm
Ihr Traumverkäufer, Symptomdesigner Merkt ihr noch, was passiert? Wer hat euch das Land und das Wasser geschenkt, Das ihr jetzt privatisiert
Ihr Heuchler, ihr Lügner, ihr Rattenfänger Ihr Wertpapierverkäufer Man hat euch Geist und Gefühl gegeben Und doch seid ihr nur Mitläufer Ihr großen, vernarbten, hilflosen Riesen Ihr wart doch auch mal klein Und jemand hat euch mit Schweigen gestraft Und ließ euch darin allein Und jetzt hört ihr nicht nur die Götter nicht lachen Ihr hört auch die Kinder nicht weinen Und sagt ihnen weiter, es würde nicht wehtun Ohne es so zu meinen
Macht ihr ruhig Pläne, ich steh am Rand Ich sehe euch und ich bin nicht allein Hinter mir stehen mehr und mehr Weltfremde Die passen auch nicht hinein
Und jetzt wartet nicht auf ein versöhnliches Ende Den Gefallen tu ich euch nicht Kein Augenzwinkern, keine milde Pointe, Die das Unwohlsein wieder bricht
Irgendwann werden die Götter nicht mehr lachen Und falls es mich dann nicht mehr gibt Hinterlass ich ein Kind, das sich selbst gehört Und dies unhandliche Lied
Viele Helfer, die unsere Regierung in den vergangenen Monaten durch ihre freiwillige Integrationsarbeit und ihren enormen, unbezahlten Einsatz unterstützen, empfinden das derzeitige Vorgehen der Exekutive als Schlag ins Gesicht:
Abschiebung von bereits integrierten Flüchtlingen um jeden Preis
Eindringen von Polizeitrupps mit Hunden in die Privathäuser und Wohnungen der Gastfamilien in den frühen Morgenstunden, um die Flüchtlinge abzuholen – inklusive Durchsuchungsbefehl, als handle es sich um Schwerverbrecher
Keine Reaktion des Innenministeriums auf diverse Petitionen, Einsprüche oder Anfragen
Keine Ausnahmen
Dabei ist fraglich, ob das Dublin III-Abkommen überhaupt rechtens ist, da die seinerzeit von den Regierungen organisierten Transporte der Flüchtlinge über die Balkan-Route (z.B. Kroatien) nach Österreich nicht als illegale Einreise betrachtet werden dürfen.
Was neben der menschenverachtenden Vorgangsweise besonders schmerzt, ist die unfassbare Dummheit, die dem Vorgehen zugrunde liegt: Volkswirtschaftlich gesehen wurden tausende, wenn nicht zigtausende Stunden unbezahlter Integrationsarbeit geleistet, um die geflüchteten Menschen auf ein Leben in Österreich vorzubereiten. Eine wirtschaftliche Investition unglaublichen Ausmaßes, die quasi per Verordnung offiziell in den Sand gesetzt wird. Ganz abgesehen von den Kosten seitens des Staates für die Polizeieinsätze und die Transporte der Abzuschiebenden nach Wien und von dort nach Kroatien.
Menschen, die mittlerweile etwas Deutsch gelernt haben, sich in einem Netzwerk von Unterstützern befinden und kurz davor stehen, auch Jobs anzunehmen und in den Steuertopf einzuzahlen, setzt man eselstur in Flugzeuge nach Zagreb. Ergebnis: Österreich verliert bereits investiertes „Kapital“, von dem aber auch Kroatien nichts hat, denn die Geflüchteten und die dortigen Behörden müssen wieder mit allem von vorne beginnen.
Die Freiwilligen-Arbeit der Vergangenheit gleicht somit investitionstechnisch einer finanziellen Geldanlage mit Risikoklasse E (höchstes Risiko, Totalverlust möglich). Es verwundert, dass der Finanzminister hier untätig zusieht und keine Stellung dazu nimmt.
Der Langzeiteffekt: Es bleibt abzuwarten, ob angesichts des leichtfertigen Umgangs mit Mensch und Kapital bei der nächsten Katastrophe, die den mutigen und unbezahlten Einsatz der Zivilgesellschaft erfordert, überhaupt noch freiwillige Helfer in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen.
Fazit: Ein Mensch bleibt immer ein Mensch. Ein Weltbürger. Man sollte ihn nicht zu Kapital machen. Dass Flüchtlinge anfangs Geld kosten ist Realität. Dass man aber das bereits investierte Geld zum Fenster rauswirft ist eine Panikreaktion der derzeitigen Regierung, die mittels der momentanen inhumanen Abschiebepraxis versucht, ein paar Krümel des Kuchens des rechten Lagers zu ergattern.
Wir haben für unsere syrischen Freunde Mariam und Tagleb eine Petition ins Leben gerufen, dass sie nach 9 Monaten erfolgreicher Integration bei der Familie Dokter in Kalwang (Ö) nun nicht wieder abgeschoben werden und in Kroatien neu beginnen müssen (Dublin-Abkommen).
Sie haben bereits einmal alles verloren und den Terror des Krieges in seiner vollen Gewalt erlebt: Unzählige ihrer Angehörige und Freunde, darunter viele Kinder, wurden durch Schüsse und Bomben getötet.
Heute jährt sich zum 15. Mal der Anschlag auf das World Trade Center in New York. Ein Ereignis, das die Welt bewegte. Fast jeder kann sich noch genau daran erinnern, wo er war, als die Horrormeldungen und Live-Berichterstattungen TV, Radio und Internet wie eine Lawine erfassten. Fassungslos sahen wir, wie Flugzeuge in die Zwillingstürme krachten. Schauer liefen über unsere Rücken, als wir die ganze Tragweite dieser Terror-Anschläge im TV verfolgten und uns im Minutentakt neue Enthüllungen präsentiert wurden. Weiterlesen →
Der kürzlich verstorbene, großartige Schauspieler Alan Rickman rezitiert Shakespears Sonnet 130
My mistress‘ eyes are nothing like the sun;
Coral is far more red than her lips‘ red;
If snow be white, why then her breasts are dun;
If hairs be wires, black wires grow on her head.
I have seen roses damask’d, red and white,
But no such roses see I in her cheeks;
And in some perfumes is there more delight
Than in the breath that from my mistress reeks.
I love to hear her speak, yet well I know
That music hath a far more pleasing sound;
I grant I never saw a goddess go;
My mistress, when she walks, treads on the ground:
And yet, by heaven, I think my love as rare
As any she belied with false compare.
um all die tollen, Menschen verbindenen und zum Denken anregenden Beiträge, über die ich im Laufe meines Tages stolpere, noch schneller sammeln und teilen zu können, gibts nun auch eine Leisedenker-Seite auf Facebook. Englisch und deutsch!